Erstes Trimester (0–12 Wochen)
- Woche 1–4: Die Schwangerschaft beginnt mit der Befruchtung der Eizelle und der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut. Der Embryo entwickelt sich aus einer Zellansammlung (Blastozyste), und die Plazenta beginnt sich zu bilden. Erste Grundlagen für das Nervensystem und die Organe entstehen.

- Woche 5–8: Das Herz des Embryos beginnt zu schlagen (ab Woche 6). Gehirn, Rückenmark und die Grundlagen für andere wichtige Organe wie Lunge und Leber bilden sich. Arme und Beine entwickeln sich zu erkennbarem Gewebe mit ersten Ansätzen von Fingern und Zehen.

- Woche 9–12: Der Embryo wird offiziell zum Fötus. Gesichtszüge, Finger und Zehen sind klar erkennbar. Die Augenlider formen sich, und erste Reflexe wie Saugen und Greifen beginnen. Das Baby ist etwa 7–8 cm groß.

Zweites Trimester (13–27 Wochen)
- Woche 13–20: Die Bewegungen des Babys werden stärker und oft zum ersten Mal von der Mutter spürbar. Geschlechtsorgane sind vollständig ausgebildet. Die Haut ist noch dünn und durchscheinend, wird aber robuster.

- Woche 21–24: Das Baby beginnt, Geräusche wahrzunehmen, da die Gehörgänge funktionieren. Es reagiert auf Stimmen oder Musik. Fettgewebe bildet sich, das für die Temperaturregulierung nach der Geburt wichtig ist.

- Woche 25–27: Die Augen des Babys öffnen sich, und es beginnt, auf Licht zu reagieren. Der Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt sich. Es zeigt auch erste Atembewegungen, obwohl die Lungen noch unreif sind.

Drittes Trimester (28–40 Wochen)
- Woche 28–32: Die Lungen reifen weiter, und das Baby nimmt stark an Gewicht zu. Das Gehirn entwickelt sich rasant, was das Wachstum des Kopfumfangs erklärt.

- Woche 33–36: Das Baby übt essentielle Fähigkeiten wie Atmen, Saugen und Greifen. Es speichert Eisen und andere wichtige Nährstoffe für die Zeit nach der Geburt.

- Woche 37–40: Das Baby ist voll entwickelt und bereit für die Geburt. Es nimmt die endgültige Geburtsposition (meist Kopf nach unten) ein. Die Haut ist nicht mehr durchsichtig, und es hat eine weiche Fettschicht zur Temperaturregulation.
